Vielfaches Frühjahrstraining unserer Aktiven
Traditionell haben unsere Trainingsgruppen die vergangenen Wochen im Frühjahr fleißig zum Training in den verschiedensten Revieren genutzt. Die beiden Opti-Gruppen hatten das Training und die Oster-Regatta im slowenischen Portoroz.
Die Kids und auch die Eltern waren sich darüber einig, dass es ein sehr gutes Training bei bester Stimmung mit unseren Trainern Jochen Frik und Patrick Aggeler war. Bei der „Easter-Regatta“ in Portoroz konnten unsere Jüngsten dann gleich die Trainingsinhalte der Vorwoche anwenden. Immerhin 519 Optis, davon 164 Mädchen, gingen an den Start. Katharina Schwachhofer (SCGN) konnte als beste BW-Starterin einen sehr guten 10. Platz verbuchen. Respekt! Einzelne Optimisten sind im Anschluß mit ihren Eltern noch gleich zum Gardasee weitergezogen, um dort noch ein paar zusätzliche Wasserstunden mit Trainer Goerge Blaschkewitz zu absovieren. Dort trafen sie auch auf unsere 420er- und Lasersegler/innen, welche dort ebenfalls 14 Tage mit Training in Torbole und -im Fall der Laser-Radial und Laser-4.7 - auch eine 4-tägige Osterregatta in Malcesine absolvierten. Bei dieser Regatta kamen viele Teilnehmer aus ganz Europa, insgesamt über 100 Laser-4.7 und 100 Radials waren über 8 Rennen am Start. Aus unserer „Südgruppe“ (Baden-Württemberg/Bayern) konnte der erst 13-jährige Julian Hoffmann vom Alpsee mit Platz 15 am besten abschneiden. Damit war er nach Jullia Büsselberg (Berlin) zweitbester Deutscher Teinlnehmer im Laser mit dem kleinsten Rigg. Es folgten, als viertbeste Deutsche, Katharina Schoch (Stuttgarter SC) und Hannes Ill (YCL) auf Rang 42. Im stark besetzten Feld der Laser-Radial konnte Luca Mayer (Konstanzer Yachtclub) Platz 36 ersegeln. Damit war er drittbester deutscher Teilnehmer- es dominierten die Italiener, Skandinavier und Franzosen. Bei der anschließenden Trainingswoche zeigte sicher der Gardsee wiederum als tolles abwechslungsreiches Trainingsrevier. Die bewährte Kooperation der Landes-Seglerverbände, wo in dieser Saison je eine gemischte Gruppe der Landestrainer Michael Fellmann (Bayern) sowie der Baden-Württembergische Landestrainer Peter Ganzert betreuen, wird fortgesetzt. 
Unsere 420er-Segler/innen konnte am Gardasee ebenfalls hervoragend trainieren- teils mit Roman Schütt, teils mit Slavek Dziubinski als Trainer. Die nächste größere Blockmaßnahme ist für alle Jugend-und Jüngstenklassen die YES-Reagtta in Kiel- Schjilksee mit anschließendem 10tägigem Training. Die Optis haben nach Pfingsten ebenfalls eine Regatta in Kiel auf dem Program, den „Goldenen Opti“.
Die 29er suchten für Ostern ebenfalls eine Kombination-Training und Regatta- und fanden diese wiederum im südfranzösischen Cavalaire. Im Zuge der Kooperation zwischen dem Bayerischen Segler Verband und dem Landes-Seglerverband Baden-Württemberg ging es für die acht 29er Kader-Teams zusammen mit den Trainern Marc Schulz (BSP-N Süd) und Jakob Janich (Yacht Club Radolfzell) ins fünf tägige Trainingslager mit anschließendem Wettkampf. Bei sehr guten Trainingsbedingungen konnten die angesetzten Inhalte optimal abgearbeitet werden. In den gemeinsamen Trainingswettfahrten mit den 29er Seglern aus u.a. Berlin, Kiel, Norwegen und Finnland, konnte man schon erste gute Fortschritte bei den Teams aus Baden-Württemberg sehen. Dies sollte sich dann auch beim Eurocup in den Ergebnissen wiederspiegeln. Bei insgesamt 104 Startern wurde nach drei Tagen in Gold- und Silberfleet geteilt. Bei ihrem zweiten Eurocup überhaupt schafften es Moritz Matt (YCRa) und Justus Mickausch (YCRa/SVS) erstmals ins Goldfleet und landen am Ende der Finalserie auf dem 42.Platz. Moritz Buck (YCL) und Luca Schneider (YCRa) fielen beim ersten Eurocup in Spanien Anfang Februar noch krankheitsbedingt aus. Umso beeindruckender war der Auftritt in Südfrankreich. Mit Platz 28 im stark besetztem Feld und tollen Einzelplatzierung in den Goldfleet Rennen, waren selbst die beiden etwas überrascht. Ebenfalls ins Goldfleet schafften es Valentin Brückmann (SGÜ) und Paul Fräntzki (BYCÜ) aus Überlingen. Durch eine sehr aufmerksame Leistung in den Qualifikation Rennen, erreichten auch sie erstmals die erste Hälfe bei einem Eurocup. „Mit etwas besserem Material hätten es die beiden auch in die Top 35 geschafft“, meinen die Trainer Marc Schulz und Jakob Janich. Mit Gesamtplatz 49 können die beiden trotzdem zufrieden sein! Alle drei Kader Teams sind mit Jahrgang 2000 o. 2001 noch Kandidaten für die U-17 Wertung bei der IDJM in Radolfzell Ende September. Für ihre Zielstellung (Top 10/U-17-EU-Wertung bei der WM) war es ein guter Einstieg in die Saison. Mit Platz 5, 8 und 10 in ihrem Jahrgang (2000 o. jünger) zeigten alle drei Teams was sie für ein Potenzial haben! Und das nach teilweise einem halben Jahr 29er Erfahrung. Viertes Team aus Baden-Württemberg waren Theresa Diesch und Julius Schultheiss (beide WYC). Julius, der sonst mit Leon Severens (WYC) an den Start geht, konnte sich mit Theresa eine erfahrende Laser Seglerin für Spanien und Frankreich ergattern. Leon fehlte teilweise in Spanien und in Frankreich auf Grund seines Abiturs, dass er im Moment schreibt. Theresa vertrat ihn aber sehr gut und war eine Bereicherung für die gesamte Gruppe! Die beiden schlugen sich tapfer und kamen im Laufe der Zeit immer besser zurecht. In Frankreich reichte es trotzdem leider nicht für das Goldfleet, sodass sie am Ende mit Platz 82 zwar nicht zufrieden waren, beide aber viel mitnahmen aus den Maßnahmen. Leon und Julius gehen ab Mitte April wieder fleißig zusammen aufs Wasser um sich auf den Saisonhöhepunkt, der Weltmeisterschaft in Medemblik Ende Juli vorzubereiten! Mit Ende des Eurocups in Frankreich haben die 29er ihre Wintervorbereitung abgeschlossen. Nun werden auf regionalen Regatten im Süden Deutschlands und auf den Heimatrevieren Wasserstunden „geschruppt“! Nächstes großes Highlight der 29er ist der Euro Cup in Workum (NED) über Himmelfahrt und anschließend geht es nach Kiel...








