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Jugend des Heilbronner Segelsportclub auf Törn

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Wie jedes Jahr stand in der zweiten Pfingstferienwoche (vom 22.05.16 bis zum 29.05.16) die alljährige Jugendausfahrt des HeiSCs an den Bodensee an. 

Aufgrund der vielen Anmeldungen wurden zwei Boote gechartert, um allen Jugendlichen die Teilnahme zu ermöglichen. Eine Bavaria 46, mit Hans Bär als Skipper belegten: Katharina Feil; Yvonne Heckmann; Leonie Doll; Annike Müller; Niklas Müller; Johannes Ley; Nico Bär. Mit Andreas Metzger als Skipper auf einer Bavaria 44 waren: Moritz Werner; Nico Doll; Janik Kubach; Felix Sonnberger; Alina Feil und Louisa Bläßer.

Die Woche startete am Sonntag, 22. Mai 2016, um 17:00 Uhr in Kressbronn. Das Beziehen der Boote  verzögerte sich etwas, da die Boote erst noch gereinigt werden mussten. Zunächst wurden die Kajüten aufgeteilt und der Proviant an Bord gebracht. Später gab es noch ein gemeinsames Abendessen und die Dienste wurden eingeteilt. Am nächsten Morgen entschieden wir uns, aufgrund des schlechten Wetters, im Hafen zu bleiben. Die Zeit vertrieben wir uns mit verschiedenen Spielen. Am Nachmittag aßen wir den Hefezopf der Skipper, den diese netterweise gebacken hatten. Nach dem Abendessen blieben alle länger wach und wir spielten noch weitere Kartenspiele.

Am Dienstag, nach Frühstück und Spülen, liefen wir um 12:30 Uhr aus. An diesem Tag war es nur noch leicht bewölkt, dafür aber trocken, so  dass wir bei ca. 1-2 Beaufort sehr entspannt in Richtung Rheinspitz segeln konnten. Dort kamen wir gegen 16:50 Uhr an. Als der Bootshaken wieder erfolgreich aus dem Wasser geborgen wurde und wir auch gut angelegt hatten, konnten wir den restlichen Abend noch ausgiebig genießen.HeiSC2

Am nächsten Morgen (Mittwoch) frühstückten wir ganz entspannt bei bestem Wetter und brachen nach Kressbronn auf.  Allerdings machten wir noch einen kurzen Abstecher nach Lindau. Das Anlegen dauerte dort etwas länger, weil wir etwas Probleme hatten, einen geeigneten Platz zu bekommen, da die Bavaria 44, mit stolzen 4,25m Breite, zu einem der größten Schiffe auf dem See gehörte. Nachdem das geschafft war, durften wir uns alle mit zwei Kugeln Eis aus dem Eiscafé „Streicher“ stärken. Dann ging es auch schon weiter nach Kressbronn, um dort die Lebensmittelvorräte aufzufüllen und am Sektempfang mit den anderen Clubmitgliedern teilzunehmen.

Donnerstag war es sonnig und schön warm. An diesem Tag wurden die Mannschaften nochmal etwas verändert, sodass Leonie auf unser Boot kam und Felix auf das andere wechselte. Aufgrund des schönen Wetters beschlossen wir schwimmen zu gehen. Dafür banden wir die Fender des Bootes zusammen und nutzen diese Konstruktion als Badeinsel. Obwohl das Wasser noch etwas frisch war, gingen alle baden. Später fuhren wir unter Motor nach Romanshorn und grillten dort mit den weiteren Mitgliedern des Vereins. Später am Abend wurde auch die Half Pipe ausgiebig erforscht.

Freitag segelten wir von Romanshorn nach Konstanz weiter. Da das Wetter immer noch sehr schön war, banden wir die Fender hinten an das Boot, um unter Motor auf ihnen Reiten zu können. Das machte uns sehr viel Spaß. Danach legten wir in Konstanz an, wobei das sehr schwierig war, da wir bei dem uns zugewiesener Liegeplatz nur sehr wenig Raum zum Drehen hatten. In Konstanz hatten wir Zeit zum Shoppen und Nico konnte zum Arzt gehen, da er sich am Fuß verletzt hatte. Am späten Nachmittag mussten wir das Boot sturmfest machen, da ein starkes Gewitter aufzog. Nachdem das Gewitter vorbei gezogen war, gingen wir ein Eis essen und machten es uns in Konstanz gemütlich.

Am vorletzten Tag unseres Bodenseetörns fuhren wir - mangels Windes - mit Motor in Richtung Überlingen. Da später die Sonne wieder herauskam, entschieden wir uns, statt in die Therme zu gehen, lieber hinter der Insel Mainau (im „unteren Gühl“) zu ankern und dort baden zu gehen. Am Abend war geplant, Essen zu gehen. Da die Location ca. 20 min Fußweg entfernt war, musste immer eine Person Nico in einem Bollerwagen schieben.  Endlich angekommen wurden wir mit einen sehr leckeren Smokerbraten belohnt.

Am letzten Tag hatten wir morgens wenig Wind, so dass wir den ersten Teil der Strecke unter Motor zurücklegten. Später zog mehr Wind auf, somit reichte es vollkommen aus, nur mit der Fock zu segeln.  Beim Anlegemanöver im Hafen von Kressbronn regnete es schlagartig derart heftig, dass wir alle nach maximal drei Minuten völlig  durchnässt waren. Als alle sich trockene Klamotten angezogen hatten, konnten wir aufräumen und zusammenpacken, um pünktlich gegen 17 Uhr das Boot abzugeben.

Der diesjährige Bodenseetörn war sehr interessant, lehrreich und spaßig.  Außerdem stärkte die Verletzung von Nico den Zusammenhalt auf unserem Boot ungemein.

Der Jugendtörn wurde auch in diesem Jahr wieder von der Seglerjugend Baden-Württemberg bezuschusst.

Text: Jugend HeiSC

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